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Dieselmotor reinigen: unser praktische Schritt-für-Schritt-Plan

Jedes Boot braucht regelmäßig etwas Liebe, und das gilt auch für den Motor. Ohne Pflege können Verschmutzung und Ablagerungen zu schlechter Verbrennung, Leistungsverlust und auf lange Sicht auch zu Schäden führen.

Regelmäßige Reinigung ist besonders wichtig, wenn Sie Biokraftstoff verwenden. Biokraftstoffe können mehr Bakterien enthalten als herkömmliche Kraftstoffe, aber das ist keine Eigenschaft, die für alle Biokraftstoffe gilt. Der vermehrte Bakterienbefall bei Biokraftstoffen, insbesondere bei Biodiesel, wird hauptsächlich durch den höheren organischen Anteil und das Vorhandensein von Wasser verursacht. Dies schafft günstige Bedingungen für das Wachstum von Mikroorganismen. Dies kann zu Bakterienwachstum im Kraftstofftank und Verstopfungen im Kraftstoffsystem führen.

Zeit also, Ihren Dieselmotor gründlich zu reinigen. In dieser Anleitung erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihrem Motor eine umfassende Auffrischung gönnen. So vermeiden Sie zukünftig teure Reparaturen und gehen sorgenfrei aufs Wasser.

Warum die Reinigung des Dieselmotors wichtig ist

Die Verschmutzung in Dieselmotoren entwickelt sich oft schleichend. Man bemerkt sie meist erst, wenn die Leistung etwas nachlässt oder der Kraftstoffverbrauch leicht ansteigt. Wir listen fünf Vorteile eines sauberen Dieselmotors auf.

Verschleißreduzierung

Je mehr Schmutz, Ruß oder Kraftstoffrückstände sich in Ihrem Kraftstoffsystem befinden, desto mehr Reibung und Druck entstehen. Teile wie Einspritzdüsen, die Kraftstoffpumpe und Ventile werden es Stück für Stück schwerer haben. Wenn alles sauber ist, hält Ihr Motor länger.

Verbesserung der Verbrennung

Je sauberer der Motor, desto besser die Dieselverbrennung. Das erkennen Sie an einem kraftvollen und gleichmäßigen Motorgeräusch, sowohl im Leerlauf als auch während der Fahrt. Meistens fährt es sich auch ein Stück ruhiger. Ein erfahrener Skipper merkt das so gut wie sofort.

Emissionsreduzierung

Wenn sich Schmutz im Motor befindet, hat man auch mehr Abgase. Denken Sie dabei an Feinstaub, schädliche Abgase und andere Schadstoffe. Ein sauberes Kraftstoffsystem ist daher besser für Ihr Boot, die Umwelt und Ihre eigene Gesundheit.

Schritt-für-Schritt-Plan: So reinigen Sie effektiv

Glücklicherweise ist die Reinigung Ihres Dieselmotors keine allzu schwierige Aufgabe. Mit einem praktischen Schritt-für-Schritt-Plan und den richtigen Mitteln kommen Sie weit. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Dieselmotor in wenigen Schritten reinigen.

Schritt 1: Eine visuelle Inspektion

Es beginnt mit einer gründlichen Inspektion. Prüfen Sie auf Öl- oder Dieselrückstände, ob der Lufteinlass frei ist und ob Sie Rußablagerungen sehen. Auch der Ölstand und die Ölfarbe sind eine Überprüfung wert. Haben Sie die Grundlagen überprüft? Dann ist es Zeit für die große Reinigung.

Stap 2: Diesel Cleaner gebruiken

Ist alles sauber? Dann können Sie mit dem Diesel Cleaner loslegen. Diese Flüssigkeit reinigt das gesamte Kraftstoffsystem. Gießen Sie den Inhalt vor dem Betanken in den Kraftstofftank. Er verbessert die Verbrennung, optimiert den Kraftstoffverbrauch und löst Kohle- und Rußablagerungen.

Schritt 3: Injector Cleaner verwendenn

Für einen noch saubereren Motor empfehlen wir auch Injector Cleaner. Dieses Mittel wurde speziell für die Reinigung des gesamten Einspritzsystems entwickelt. Es bindet und verbrennt wasserhaltigen Kraftstoff. Außerdem schützt es vor neuen Verschmutzungen und Korrosion. Wiederum vor dem Betanken in den Tank geben.

Wir empfehlen daher Diesel Cleaner und Injector Cleaner. Und wenn Sie schon dabei sind, ist es auch ratsam, Radiator Flush zur Reinigung Ihres Kühlsystems zu verwenden. Dieses Mittel reinigt verstopfte Kühlmittelkanäle. Sie gießen es in den Kühler und lassen den Motor 10 minuten laufen.

Als nächstes ist es wichtig, Ihr Kühlmittel zu wechseln. Unsere Empfehlung ist Coolant -38 NF von Kroon Oil. Dieses Kühlmittel ist das ganze Jahr über verwendbar und bietet Schutz bis -38 °C. Die maximale Wechselfrist beträgt drei Jahre.

Ein weiterer Tipp ist ein bakterizides Dieseladditiv. Es verhindert die Bildung von bio-Schlamm, Rost und Verstopfungen im Kraftstofftank und den Leitungen. Nur 25 ml pro Tankfüllung schützen bereits vor wassergebundenen Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen. Ideal bei warmen, feuchten Bedingungen oder bei längerer Lagerung von Diesel.

Häufige Fehler bei der Reinigung eines Dieselmotors

Wir sehen oft, dass dieselben Fehler immer wieder beim Putzen gemacht werden. Um diese Fehler zu vermeiden, listen wir sie auf. So wissen Sie sofort, was Sie vermeiden sollen.

Zu langes Warten

Der erste Fehler ist offensichtlich: zu langes Warten. Wenn Sie warten, bis Ihr Motor stottert, sind Sie eigentlich schon zu spät dran. Sie wollen keine internen Schäden riskieren, die durch eine Reinigung nicht mehr behoben werden können. Setze daher auf regelmäßige Wartung, um leichte Verschmutzungen rechtzeitig entfernen zu lassen.

Falsche Produkte verwenden

Nicht jedes Mittelchen ist für Ihren Motor geeignet. Deshalb empfehlen wir nur Produkte von A-Marken, die gründlich getestet wurden. Falsche Zusatzmittel können zum Beispiel Ihre Gummidichtungen oder andere Bauteile beschädigen. Dann stehen Sie am Ende schlechter da.

Nicht die richtige Menge verwenden

Wenn Sie zu viel oder zu wenig von Ihrem Reinigungsmittel verwenden, ist es möglich, dass das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt. Halten Sie sich daher immer an die empfohlene Dosierung auf der Flasche. Mehr ist nicht immer besser. Schütten Sie also nicht gedankenlos einen Liter Dieselreiniger hinein.

Auch Ihren Dieselmotor reinigen? Wir helfen Ihnen gerne weiter

Die Reinigung Ihres Dieselmotors ist nicht allzu kompliziert. Mit den richtigen Produkten von AB Marine Service entscheiden Sie sich für einen zuverlässigen Ansatz, um Ihren Motor in Topform zu halten. So vermeiden Sie Schäden, senken den Kraftstoffverbrauch und segeln mit einem guten Gewissen.

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten oder rund um Ihren Dieselmotor? Melden Sie sich gerne bei uns, wir denken mit dir mit. Gerne geben wir dir weitere Tipps und fachkundige Ratschläge.

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Kraftstoffpumpe beim Dieselmotor wechseln: So geht’s

opvoerpomp

Springt der Dieselmotor Ihres Bootes nicht mehr richtig an oder startet er schlecht? Dann könnte eine defekte Förderpumpe die Ursache sein. In diesem Fall ist es ratsam, die Pumpe schnell zu ersetzen, um größere Probleme zu vermeiden.

In diesem Blog erklären wir Ihnen Schritt für Schritt die Aufgabe einer Kraftstoffpumpe, wie Sie Probleme mit ihr erkennen und wie Sie sie selbst beheben. So läuft Ihren Motor bald besser, Sie sparen Kraftstoff und vermeiden teure Reparaturen.

Was macht eine Förderpumpe genau?

Die Förderpumpe, auch Kraftstoffpumpe oder Kraftstoffförderpumpe genannt, transportiert Dieselkraftstoff vom Kraftstofftank über den Feinfilter zur Einspritzpumpe Ihres Motors. Die Einspritzpumpe, auch als Einspritzgerät bezeichnet, sprüht den Kraftstoff dann in die Zylinder.

Elektrische oder mechanische Kraftstoffpumpe

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kraftstoffpumpen: elektrisch und mechanisch. Bei älteren Dieselmotoren ist die Förderpumpe meist mechanisch angetrieben. Bei neueren Dieselmotoren findet man oft elektrische Förderpumpen. Diese Kraftstoffpumpen sind gleichmäßiger, leiser und kompakter.

Warum geht eine Kraftstoffpumpe kaputt?

Eine defekte Pumpe kann verschiedenste Ursachen haben. Dazu zählen unter anderem

  • Verschleiß
  • Verstopfung durch Schmutz
  • Korrosion durch Wasser im Diesel
  • Überhitzung bei starker Beanspruchung

Auch Luftblasen im System, verunreinigter Kraftstoff oder zu langes Trockenlaufen können Schäden verursachen.

Förderpumpe Ford Marine, Thornycroft

Was passiert, wenn die Förderpumpe nicht richtig funktioniert?

Wenn die Förderpumpe nicht richtig funktioniert, bekommt die Einspritzpumpe (Hochdruckpumpe) zu wenig Kraftstoff. Mögliche Folgen sind schlechtes oder langsames Starten, weniger Leistung beim Fahren und im schlimmsten Fall ein Absterben des Motors. Auch der interne Verschleiß kann zunehmen, wenn die Kraftstoffzufuhr unregelmäßig ist.

Motorstartprobleme

Springt Ihr Motor schlecht oder gar nicht an? Dann könnte eine defekte Förderpumpe die Ursache sein. Wenn die Förderpumpe nicht genug Diesel zur Einspritzpumpe fördert, gelangt einfach nicht genug Kraftstoff in die Zylinder. Das Starten wird dann schwierig oder klappt gar nicht.

Unregelmäßiger Motorlauf

Ruckelt, stottert oder hüpft Ihr Motor? Dann liegt wahrscheinlich eine nicht ganz konstante Kraftstoffzufuhr vor. die Unregelmäßigkeit führt zu schwankenden Drehzahlen. Das bemerken Sie besonders bei höheren Drehzahlen, da die Pumpe dann stärker arbeiten muss.

Luftblasen oder Kraftstofflecks

Siehen Sie Kraftstofflecks rund um die Förderpumpe? Wahrscheinlich ist die Pumpe dann verschlissen oder die Dichtungen sind nicht mehr in Ordnung. Es kann auch sein, dass Luft im System ist. Luftblasen in den Leitungen verursachen Stottern und Leistungsverlust.

Mehr Verschleiß und Schmutz

Siehen Sie Rost, Korrosion oder Ablagerungen rund um die Förderpumpe? Dann hat die Kraftstoffpumpe wahrscheinlich auch ihre besten Tage hinter sich. Es kann auch sein, dass der Filter in oder nahe der Kraftstoffpumpe verstopft ist. In diesem Fall ist eine Reinigung eine gute Idee.

Was brauchen Sie, um Ihre kaputte Benzinpumpe selbst zu wechseln

Sind Sie handwerklich geschickt? Dann ist der Austausch der Kraftstoffpumpe eine Aufgabe, die Sie selbst erledigen können. Dafür benötigen Sie jedoch das richtige Werkzeug. Stelle sicher, dass Sie die unten aufgeführten Dinge griffbereit haben:

  • Eine neue Förderpumpe, die natürlich zu Ihrer Marke und Ihrem Typ passt
  • Steckschlüssel und Ringschlüssel in den richtigen Größen für Ihre Schrauben
  • Ein Schlauchklemmenzange oder ein Schraubendreher zum Lösen von Schlauchklemmen.
  • Ein Entlüftungsschlüssel oder eine Pumpbalg zum Entlüften.
  • Neue Dichtungen oder O-Ringe

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Selbstaustausch Ihrer defekten Kraftstoffpumpe

Jetzt geht es los. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Förderpumpe austauschen. Haben Sie Fragen? Dann melde Ihnen gerne bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Schritt 1: Den Motor ausschalten und abkühlen lassen.

Stellen Sie zunächst immer sicher, dass Sie sicher arbeiten, indem Sie den Motor abkühlen lassen. Schließen Sie außerdem die Kraftstoffzufuhr ab. Wenn Sie mit einer elektrischen Pumpe arbeiten, klemmen Sie gegebenenfalls auch die Batteriepole ab. Sicherheit geht vor!

Schritt 2: Die Förderpumpe finden

Die Förderpumpe finden Sie meistens zwischen dem Kraftstofftank und der Einspritzpumpe. Bei einer mechanischen Pumpe finden Sie die Förderpumpe meistens neben dem Motorblock und mit einem manuellen Hebel.

Schritt 3: Kraftstoffleitungen abklemmen

Ziehen Sie danach die Leitungen ab. Es kann sein, dass ein wenig Diesel austritt. Lassen Sie gegebenenfalls den Druck mit der vorhandenen Handpumpe ab, bevor Sie die Leitungen lösen.

Schritt 4: Die alte Pumpe abschrauben

Demontieren Sie die defekte Kraftstoffpumpe mit passendem Werkzeug. Manchmal ist eine Dichtung oder ein O-Ring dazwischen. Diese entfernen und alles gründlich reinigen. So ist kein Schmutz im weg für Ihre neue Pumpe.

Schritt 5: Die neue Pumpe einbauen

Bauen Sie Ihre neue Pumpe mit den richtigen Dichtungen und Unterlegscheiben ein. Stellen Sie sicher, dass die Pumpe gerade und stabil montiert ist. Ziehen Sie dann die Schrauben fest, aber nicht übermäßig. Achten Sie außerdem darauf, alle Schrauben mit gleicher Kraft anzuziehen.

Schritt 6: Das System entlüften

Schließen Sie Ihre Kraftstoffleitungen wieder an und verwenden Sie die Handpumpe oder eine externe Entlüftungspumpe, um das System mit Diesel zu befüllen. Entlüften Sie anschließend das System. Dies geschieht normalerweise über den Nippel am Filter oder der Einspritzpumpe.

Schritt 7: Den Motor starten

Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn eine Weile im Leerlauf laufen. Prüfen Sie auf Lecks und ob alles gut klingt. Läuft alles rund? Dann ist die Arbeit getan und Sie haben keine Probleme mehr mit der defekten Kraftstoffpumpe.

Häufige Fehler beim Austausch der Kraftstoffpumpe

Um Fehler zu vermeiden, erhalten Sie hier eine Liste mit häufigen Fehlern. So können Sie diese Fehler bei Ihrem Austausch der Kraftstoffpumpe vermeiden.

Das falsche Pumpenmodell verwenden

Nicht jede Pumpe passt zu jedem Motor. Wählen Sie eine Pumpe, die zu Ihrer Marke und Ihrem Typ passt. Sind Sie sich unsicher? Kontaktieren Sie uns gerne für eine fachkundige Beratung.

Wiederverwendung alter Dichtungen

Manchmal entscheiden sich Heimwerker dafür, alte Dichtungen wiederzuverwenden. Wir empfehlen, immer neue Dichtungen zu verwenden. So haben Sie keine defekten Teile mehr und alles ist auf dem neuesten Stand.

Schiefmontage oder zu straffe Montage

Beim Einbau der Pumpe ist es wichtig, die Schrauben handfest und mit gleichmäßiger Kraft anzuziehen. Zu fest ist nicht gut. Achten Sie auch darauf, dass sie gerade steht.

Vergessen zu entlüften

Luft im System nach dem Austausch einer Kraftstoffpumpe ist wichtig. Luft im System verursacht nämlich Startprobleme oder einen schlecht laufenden Motor. Entlüften Sie daher immer vollständig.

Kraftstoffpumpe defekt? Das kriegen wir hin!

Eine defekte Kraftstoffpumpe zu ersetzen erfordert Präzision, etwas Mut und das richtige Werkzeug. Bestellen Sie Ihre neue Kraftstoffpumpe einfach und schnell in unserem Webshop. Wir haben ein breites Sortiment mit Modellen von bekannten Herstellern wie Vetus, Volvo Penta, Mercedes, Kubota und Peugeot.

Kommen Sie nicht weiter oder trauen Sie sich noch nicht daran, den Anfang zu machen? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir helfen Ihnen gerne weiter in die richtige Richtung. Auf Basis Ihrer spezifischen Situation können wir Ihnen in den meisten Fällen schnell sagen, welche Druckerhöhungspumpe Sie benötigen.

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Wie wechsle ich den Kraftstofffilter meines Dieselmotors?

Das Wechseln des Kraftstofffilters ist ein wichtiger Teil der Wartung des Dieselmotors in Ihrem Boot. Dieser Filter verhindert, dass Verunreinigungen wie Schmutz und Wasser über den Kraftstoff in den Motor gelangen. Ohne ein funktionierendes Kraftstofffilter riskieren Sie Startprobleme, verminderte Motorleistung und sogar schwere Motorschäden.

In diesem Blogartikel erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie einen neuen Kraftstofffilter einbauen, welche Werkzeuge Sie benötigen und wie Sie Fehler vermeiden. Egal, ob Sie ein erfahrener Heimwerker sind oder gerade erst anfangen, diese Anleitung hilft Ihnen dabei.

Was Sie brauchen, um einen Kraftstofffilter zu wechseln

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bevor Sie mit dem Austausch des Kraftstofffilters beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie alle benötigten Materialien und Werkzeuge griffbereit haben. Das vermeidet nicht nur Verzögerungen, sondern minimiert auch das Fehlerrisiko.

Allgemeine Materialien

Für jeden Filtertyp benötigen Sie die folgenden Artikel.

  • Tücher oder absorbierendes Material: Unverzichtbar, um verschütteten Kraftstoff aufzufangen und Ihren Arbeitsbereich sauber zu halten.
  • Ein Auffangbehälter: Zum Auffangen von verschmutztem Kraftstoff und möglichen Leckagen.
  • Ein neuer Kraftstofffilter: Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Modell für Ihren Motor wählen. Konsultieren Sie hierfür die Bedienungsanleitung des Motors oder lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten.
  • Werkzeuge: Denken Sie an Schraubendreher, Schraubenschlüssel und eine Filterzange. Diese werden zum Lösen und Anziehen des Filters benötigt.

Spezifische Anforderungen pro Filtertyp

  • Schraubfilter: Ein Filterschlüssel zum Abschrauben des alten Filters. Bei Bedarf ein Gummidichtring, um eine perfekte Abdichtung zu gewährleisten.
  • Kassettenarten: Zusätzliche Dichtringe. Diese werden oft mit dem neuen Filter geliefert, aber prüfen Sie immer, ob diese vorhanden sind.
  • Separ Filter: Ein Separ Filter ist so konzipiert, dass er Wasser und Schmutz aus dem Kraftstoff abscheidet und über ein wasserabweisendes Filterelement verfügt. Es ist wichtig zu prüfen, ob das Filterelement wiederverwendbar ist und ob spezielle Reinigungsmittel erforderlich sind. Außerdem empfiehlt es sich, ein Ersatzfilterelement bereitzuhalten, falls das alte Filterelement verstopft und nicht mehr verwendbar ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Austausch eines Kraftstofffilters

Der Austausch eines Kraftstofffilters mag kompliziert erscheinen, aber mit diesem strukturierten Ansatz ist es eine Aufgabe, die Sie selbst erledigen können. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Anleitung pro Filtertyp.

Vorbereitung

  1. Den Motor ausschalten: Stellen Sie den Motor ab und lassen Sie ihn vollständig abkühlen. Dies beugt Brandgefahr vor und minimiert das Risiko von Verbrennungen.
  2. In einem gut belüfteten Bereich arbeiten: Kraftstoffdämpfe können gesundheitsschädlich und brennbar sein.
  3. Die Kraftstoffzufuhr abschalten: Schließen Sie den Kraftstoffhahn, um zu verhindern, dass weiterhin Kraftstoff durch das System fließt, während Sie den Austausch vornehmen. Überprüfen Sie den Bereich um den Absperrhahn auf Leckagen, insbesondere bei älteren Kraftstoffleitungen.
  4. Eine Auffangwanne aufstellen: Stellen Sie eine öl- und kraftstoffbeständige Auffangwanne unter das Filter, um austretenden Kraftstoff aufzufangen. Halten Sie ein Tuch bereit, um kleinere Verschüttungen sofort aufwischen zu können.

Wechsel des Anschraubfilters

  1. Alten Filter abschrauben: Schrauben Sie den alten Filter vorsichtig mit einem Filterschlüssel ab. Achten Sie darauf, die Gummidichtung zu entfernen, falls sie am Motor verblieben ist, da eine verbleibende Dichtung Undichtigkeiten verursachen kann.
  2. Die neue Dichtung überprüfen: Tragen Sie eine dünne Schicht Dieselöl auf die Dichtung auf. Dies sorgt für eine bessere Abdichtung und verhindert, dass der Filter zu fest angezogen wird.
  3. Den neuen Filter mit sauberem Dieselkraftstoff füllen: Wenn Ihr Motor eine mechanische Kraftstoffpumpe hat, füllen Sie den neuen Anschraubfilter zuerst mit sauberem Dieselkraftstoff. Dies verhindert Luftblasen im Kraftstoffsystem. (Hinweis: Bei modernen Motoren mit elektrischer Pumpe ist dies nicht erforderlich. Hier kann es sich negativ auswirken und Schmutz zu den Einspritzdüsen befördern. Die Bedienungsanleitung des Motors ist für diesen Schritt maßgeblich.)
  4. Neues Filter montieren: Schrauben Sie das neue Filter handfest an, bis es gut sitzt, und drehen Sie es dann noch etwa eine Vierteldrehung weiter. Verwenden Sie keinen Filterschlüssel zum Anziehen des neuen Filters, da dies die Dichtung beschädigen kann.

Filtermodul wechseln

  1. Gehäuse entfernen: Schrauben Sie das Gehäuse vorsichtig mit dem richtigen Werkzeug (normalerweise ein Schraubenschlüssel oder ein Schraubendreher) ab und entfernen Sie das alte Filterelement.
  2. Gehäuse reinigen: Reinigen Sie das Innere des Gehäuses mit einem fusselfreien Tuch. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, da diese Dichtungen angreifen können. Prüfen Sie, ob alte Dichtungsringe im Gehäuse verblieben sind und entfernen Sie diese.
  3. Neues Filter einsetzen: Setzen Sie das neue Filtermodul ein und achten Sie darauf, dass der Dichtring richtig sitzt und nicht verdreht ist. Schrauben Sie das Gehäuse fest, aber ziehen Sie es nicht zu fest an, um Beschädigungen der Dichtungen zu vermeiden.

Separfilter ersetzen oder reinigen

  1. Filterelement entnehmen: Entnehmen Sie das Filterelement und entsorgen Sie den Filter und den Altkraftstoff.
  2. Gehäuse füllen: Füllen Sie das Filtergehäuse mit sauberem Kraftstoff und bauen Sie den Filter wieder ein. Prüfen Sie nach dem Einbau, ob an den Anschlüssen kein Kraftstoff austritt.

Entlüftung des Kraftstoffsystems

Nach dem Austausch des Kraftstofffilters müssen Sie das Kraftstoffsystem entlüften, um zu verhindern, dass Luft in den Leitungen Motorausfälle oder Startprobleme verursacht. Nicht alle Motoren verfügen über eine manuelle Entlüftung, prüfen Sie daher im Handbuch Ihres Motors die richtige Vorgehensweise.

  1. Prüfen, ob eine Entlüftung erforderlich ist: Einige moderne Motoren mit einer elektrischen Kraftstoffpumpe entlüften sich automatisch, sobald Sie die Zündung einschalten. Ältere oder mechanische Kraftstoffsysteme müssen manuell entlüftet werden.
  2. Öffnen Sie die Entlüftungsschraube: Drehen Sie die Schraube ein wenig auf, bis Sie Kraftstoff sehen.
  3. Manuell mit der Kraftstoffpumpe pumpen: Pumpen Sie weiter, bis keine Luftblasen mehr im Kraftstoff sind.
  4. Die Schraube schließen: Drehen Sie die Schraube fest zu, aber nicht zu fest, um Beschädigungen zu vermeiden, und starten Sie den Motor, um zu prüfen, ob er reibungslos läuft.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Der eigenständige Austausch des Filters kann eine Herausforderung sein, besonders wenn Sie mit dem Verfahren nicht vertraut sind. Hier sind einige häufige Fehler und Tipps, um diese zu vermeiden.

Das falsche Filter verwenden

Ein neuer Kraftstofffilter muss immer zu Ihrem Motor passen. Die Verwendung eines ungeeigneten Filters kann zu Undichtigkeiten oder einer unzureichenden Filterung führen. Überprüfen Sie immer die Spezifikationen und verwenden Sie einen Originalfilter oder einen vom Hersteller empfohlenen Filter.

Das System nicht richtig entlüften

Luft im Kraftstoffsystem kann schwerwiegende Folgen haben, wie z. B. Startschwierigkeiten oder einen schlecht laufenden Motor. Stellen Sie sicher, dass Sie nach dem Austausch immer entlüften.

Alte Dichtungen wiederverwenden

Beim Auswechseln eines Filters ist es wichtig, auch die Dichtungsringe zu wechseln. Ein beschädigter Ring kann zu Kraftstofflecks führen, was nicht nur ineffizient, sondern auch gefährlich ist. Verwenden Sie immer einen neuen Dichtungsring und überprüfen Sie, ob der alte ring nicht am motor zurückgeblieben ist.

Den Filter zu fest oder zu locker anziehen

Ein häufiger Fehler ist das Überdrehen des Filters, was den Dichtring beschädigen kann. Ein zu locker sitzender Filter kann hingegen zu Undichtigkeiten führen. Ziehen Sie den Filter handfest an, bis er anliegt, und drehen Sie ihn dann eine weitere Vierteldrehung weiter. Verwenden Sie kein Werkzeug zum Festziehen des Filters, es sei denn, der Hersteller schreibt dies vor.

Keine vorbeugende Wartung

Ein Warten, bis der Kraftstofffilter verstopft ist, kann zu schweren Motorschäden führen. Führen Sie regelmäßig vorbeugende Wartungsarbeiten durch, um die Lebensdauer Ihres Motors zu verlängern. Die Reinigung Ihres Kraftstofffilters ist daher kein überflüssiger Luxus.

Warum ein gut funktionierender Kraftstofffilter wichtig ist

Ein Kraftstofffilter spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung des reibungslosen Betriebs Ihres Motors. Er verhindert, dass unerwünschte Partikel wie Schmutz, Rost und Wasser in den Kraftstoff gelangen und somit in den Motor eindringen. Wenn dies geschieht, kann dies nicht nur die Motorleistung beeinträchtigen, sondern auch zu schweren Schäden führen.

Schutz vor schweren Schäden

Wenn der Filter seine Kapazität zur Rückhaltung von Verunreinigungen verliert, können diese dennoch in den Motor gelangen. Dies kann die Einspritzdüsen beschädigen oder sogar zu Schäden an der Kraftstoffpumpe führen. Einspritzdüsen sind hochpräzise Komponenten, die äußerst empfindlich auf Schmutz und Wasser reagieren. Eine beschädigte Einspritzdüse erfordert teure Reparaturen oder einen Austausch.

Optimale Kraftstoffeffizienz

Wenn ein verstopfter Kraftstofffilter für eine verringerte Durchflussmenge sorgt, muss der Motor härter arbeiten, um Kraftstoff anzusaugen. Dies führt nicht nur zu höheren kosten durch einen erhöhten Kraftstoffverbrauch, sondern kann auch zu einer verminderten Motorleistung führen, wie z. B. einem Verlust an Leistung und Geschwindigkeit.

Längere Lebensdauer des Motors

Ein verstopfter Kraftstofffilter kann auf lange Sicht ernste Folgen für die Lebensdauer Ihres Motors haben. Wenn Schmutz und Wasser in den Motor gelangen, können sie Korrosion in den Kraftstoffleitungen und wichtigen Bauteilen wie den Einspritzdüsen und der Kraftstoffpumpe verursachen. Darüber hinaus können diese Verunreinigungen dazu führen, dass der Motor schneller überhitzt oder sogar vollständig festsitzt.

Wie erkennt man einen verstopften Kraftstofffilter?

Es ist wichtig zu wissen, wann ein Kraftstofffilter verstopft, damit Sie rechtzeitig eingreifen können. Hier sind einige häufige Anzeichen:

  • Startprobleme: Ein verstopfter Filter kann die Kraftstoffzufuhr behindern, was das Starten des Motors erschwert.
  • Verminderte Motorleistung: Wenn Sie feststellen, dass der Motor weniger Leistung hat oder unregelmäßig läuft, kann ein verstopfter Filter die Ursache sein.
  • Höherer Kraftstoffverbrauch: Ein ineffizientes Kraftstoffsystem aufgrund eines verstopften Filters führt dazu, dass der Motor mehr Kraftstoff als normal verbraucht.
  • Unruhiger Leerlauf: Wenn der Motor im Leerlauf nicht rund läuft, kann dies auf eine Verstopfung im Filtersystem hindeuten.
  • Rauch aus dem Auspuff: Übermäßiger oder dunkler Rauch kann ein Zeichen dafür sein, dass der Motor aufgrund von zu wenig sauberem Kraftstoff Schwierigkeiten bei der richtigen Verbrennung hat.
  • Warnleuchte: Bei einigen modernen Motoren kann eine Kontrollleuchte im Armaturenbrett anzeigen, dass der Filter voll ist und ausgetauscht werden muss.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bemerken, ist es ratsam, den Filter sofort zu überprüfen und wahrscheinlich den Kraftstofffilter präventiv zu ersetzen. Möchten Sie wissen, wie Sie testen können, wann Ihr Kraftstofffilter ausgetauscht werden muss? Lesen Sie dann unseren anderen Blog, in dem wir erklären, wann Sie einen Kraftstofffilter wechseln müssen.

Ersetzen Sie den Kraftstofffilter Ihres Bootes selbst

Der Austausch des Kraftstofffilters ist eine relativ einfache Aufgabe, die wichtig für die Aufrechterhaltung der Leistung und Lebensdauer Ihres Motors ist. Mit der richtigen Vorbereitung, dem richtigen Werkzeug und dieser ausführlichen Anleitung können Sie diese Aufgabe selbst durchführen.

Haben Sie noch Fragen oder sind Sie unsicher, welches Filter Sie benötigen? Kontaktieren Sie unsere Experten. Sie helfen Ihnen gerne weiter!

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Wann sollte ich den Kraftstofffilter an meinem Dieselmotor wechseln?

mer wenn sich Wasser, Dieselbakterien (Schlamm) oder Schmutz im oder auf dem Kraftstofftank befinden, ist es an der Zeit, den Kraftstofffilter des Bootsmotors zu ersetzen.

Prüfen Sie deshalb regelmäßig die Filter des Kraftstoffsystems. Zum Beispiel jährlich, wenn Sie das Boot für den Winter vorbereiten. Sehen Sie Wasser oder Schmutz in der Inspektionsöffnung des Filters? Es besteht die Möglichkeit, dass sich am Boden des Kraftstofftanks mehr Wasser, Dieselbakterien (Schlamm) oder Schmutz befinden. Wechseln Sie in diesem Fall den Dieselkraftstofffilter.

Lesen Sie auch: Schleimfäden und verstopfte Treibstofffilter

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Schleimfäden und verstopfte Treibstofffilter.

Schleimfäden & verstopfte Treibstofffilter. 

Dieselbakterien: wem dies unbekannt ist, dem können wir sagen, dass Vorbeugen besser als Heilen ist. Wer es bereits einmal mitgemacht hat, wird es so schnell nicht wieder vergessen. Innerhalb kürzester Zeit sind Treibstofffilter oder gar komplette Leitungen und Pumpen durch lange schwarze Flocken und braune Fäden verstopft und bleiben stehen. Mit dem nächsten Törn wird es nichts.

Dieselbakterien lassen sich mit Algen in einem Aquarium vergleichen. Sie bilden sich vor allem in der untersten Schicht von Wasser und Dieselöl im Tank.  Wasser ist schwerer als die meisten Treibstoffe, sodass es sich unten im Tank sammelt. Weil sich die Ansaugöffnung oder der Ablassstopfen der Treibstoffpumpe oft an höherer Stelle befindet, kann Wasser lange im Tank bleiben.

Bakterien im Dieselöl?

Diesel ist wie viele Brennstoffe ein Naturprodukt, das Mikroben enthält. Mit der richtigen Konservierung und Behandlung bekommt man keine Probleme durch bakterielles Wachstum. Wenn Bakterien jedoch den richtigen Nährboden, wie Wasser, erhalten, vermehren sie sich unglaublich schnell. Die Bakterien sind im Dieselöl, aber auch in der Außenluft enthalten und gelangen beispielsweise durch das Entlüftungsrohr in den Tank. Kondenswasser und Sauerstoff von außen bei einem nicht richtig funktionierenden Wasserabscheider machen den Treibstofftank zu einer perfekten Brutstätte. Vor allem bei Sportbooten ist die Umlaufgeschwindigkeit bei Treibstofftanks nicht immer sehr hoch.

Kondenswasser als Nährboden.aanbieding-delphi-296-dieselfilter-waterafscheider

Ein Treibstofftank ist meistens innen eingebaut. Abends kühlt der Tank ab und tagsüber erwärmt er sich wieder. Luft, die sich durch Aufwärmen und Abkühlen bewegt, enthält immer Feuchtigkeit. Warme Luft, die abgekühlt wird, bildet Wassertröpfchen (wie beim Entstehen von Wolken), die sich an der Tankinnenwand niederschlagen. Dieses Wasser sinkt an der Tankinnenwand entlang auf den Boden bis unter den Treibstoff. Dieselöl hat schließlich ein geringeres spezifisches Gewicht als Wasser. Ein Tipp für die Praxis ist, den Raum über der Treibstoffoberfläche immer so klein wie möglich zu halten. Wenn Sie Ihr Boot längere Zeit nicht benutzen, tanken Sie Ihren Tank immer ganz voll, (im Winterlager mit Winterdiesel). Denn: Je kleiner der Raum oben im Tank ist, in dem Luft mit der Tankinnenwand in Berührung kommt und Kondenswasser entstehen kann, desto besser. Wärme und Feuchtigkeit sind für Dieselölbakterien die besten Voraussetzungen für eine schnelle Vermehrung. Aber auch während des Winters können Dieselölbakterien vorkommen. Daher ist eine saubere und trockene Tankentlüftung sehr wichtig.

Regen und Wellengang

Auch kann die Anbringung des Tankfüllstutzens oder der Tankentlüftung an der falschen Stelle leicht zu einer Ansammlung von Wasser im Tank führen.  Wenn Regenwasser oder Spritzwasser bei Wellengang durch ein Entlüftungsrohr in den Tank eindringen kann, muss dies berücksichtigt und etwas daran geändert werden. Achten Sie auch auf den einwandfreien Verschluss des Tankfüllstutzens an der Außenseite und prüfen Sie regelmäßig die Dichtungen im Deckel.

Ist dies neu?

Diesel kann heutzutage von Gesetzes wegen weniger Schwefel enthalten als früher. Schwefel, der verbrannt wird, ist sehr schädlich für die Umwelt. Aber Schwefel hielt früher auch die Dieselbakterien im Zaum. Obendrein werden heutzutage dem Dieseltreibstoff aus Mineralöl ein paar Prozent Biodiesel beigemischt. Biodiesel wird aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen und ist interessant, weil die Erdölvorräte auf der Welt schwinden. Aber Biodiesel hat die Eigenschaft, sehr schnell Wasser anzuziehen und es enthält eine größere Menge Mikroben.

Was kann man also tun?dahlflowdiagram

Prüfen Sie, wenn möglich, visuell, ob sich im Tank Wasser angesammelt hat. Oft kann man das Wasser als große “Blase” am Tankboden erkennen. Haben Sie dies noch nie kontrolliert oder abgelassen? Dann wird es wirklich dafür einmal Zeit. Stoßen Sie öfter auf dieses Problem? Prüfen Sie, ob es eine der oben beschriebenen Ursachen gibt; beispielsweise eine nicht richtig arbeitende oder offene Entlüftung usw.  Die Treibstoffförderpumpe, die den Treibstoff zum Motor befördert, pumpt den Diesel auch oft über die Rücklaufleitung mehrere Male um. Damit wird Ihr Tank sauber gehalten und filtriert, denn eine richtige Filteranlage mit einem Wasserabscheider kann Wasser aus Ihrem Tank auffangen. Weil Wasser schwerer als Dieselöl ist, wird es unten im Schauglas aufgefangen. Im Schauglas können Sie sehen, ob Ihr Dieselöl schön sauber oder eher trübe ist, was auf eine Verschmutzung hinweist. Haben Sie große Probleme mit Verschmutzung und können Sie den Tank nur schwierig ablassen? Dann können Sie sich für eine externe Pumpenanlage entscheiden, die den Dieseltreibstoff ständig durch einen Filtersatz pumpt und das Wasser abscheidet.

Kraftstoffilter

Wasserabscheider

Kraftstoffpumpe

Schlauch und Rohrleitung

Reaktionen und Erfahrungen sind willkommen!