Es ist bald soweit, die Segelsaison beginnt!
Unser Team kann es kaum erwarten, aufs Wasser zu gehen. Um eine sorgenfreie Segelsaison zu gewährleisten, ist ein Sommer-Check natürlich unerlässlich. Wenn Sie die Schritte unseres Sommer-Checks durchgehen, wissen Sie, dass Ihr Schiff bereit für ein fantastisches Segeljahr ist.
Wann machen Sie Ihr Boot sommertauglich?
Sie machen Ihr boot fit, bevor die Saison beginnt. Die meisten Bootsbesitzer machen ihr Boot im März für den Sommer fit.
In diesem artikel finden Sie die 4 Schritte, um Ihr Boot für den Sommer vorzubereiten, die benötigten Produkte und alle Informationen im pdf-Format, damit Sie diese leicht aufbewahren können. Bereit? Los geht’s!
- 1. Der Motor
- 2. Rumpf, Deck & Ruder
- 3. Gas & Elektrizität
- 4. Navigation & Sicherheit
- 5. Benötigte Produkte
- 6. Anleitung herunterladen
1. Der Motor
Da Ihr boot mehrere Monate stillgelegen hat, ist es wichtig, den motor zu überprüfen. Wenn Sie Ihr boot winterfest gemacht haben, ist eine kurze Überprüfung ausreichend.
BEDARF:
- Kraftstofffilter
- Motoröl
- Keilriemen
- Kühlmittel
- Impeller
DAUER:
Durchschnittlich 30 Minuten
SCHRITT 1:
Zuerst prüfen Sie, ob die Umgebung des Motors sauber und trocken ist. Es dürfen keine Öl- oder Wasserlecks sichtbar sein. Überprüfen Sie auch sofort die Leitungen daraufhin. Vergessen Sie nicht, alle Schläuche auf Risse zu prüfen.
SCHRITT 2:
Ersetzen Sie die Kraftstofffilter und nehmen Sie ein paar Ersatzteile für unterwegs mit.
SCHRITT 3:
Wechseln Sie das Motoröl, falls dies nicht vor dem Winter geschehen ist.
SCHRITT 4:
Überprüfen Sie die Keilriemen und spannen Sie sie. Wenn Sie sie nicht weiter Als eine Vierteldrehung zwischen Daumen und Zeigefinger drehen können, sind sie straff genug. Sind die Keilriemen verschlissen? Ersetzen Sie sie dann, um zu verhindern, dass Sie mitten auf dem Wasser liegen bleiben. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie einen Ersatz an Bord haben, falls Sie die Riemen während der Saison ersetzen müssen.
SCHROTT 5:
Überprüfen Sie die Kühlflüssigkeit, den Ölstand und die Batterie.
SCHRITT 6:
Starten Sie den Motor und prüfen Sie, ob das Wasser richtig angesaugt wird und zirkuliert.
SCHRITT 7:
Überprüfen Sie den Impeller, tauschen Sie ihn bei Bedarf aus und nehmen Sie einen Ersatzimpeller für unterwegs mit.
2. Rumpf, Deck und Ruder
Nun ist es an der Zeit, den Rumpf, die Propellerwelle und die Plane zu überprüfen.
BEDARF:
- Antifouling
- Anoden
- Fett
- Putzmittel für Planen
-
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DAUER:
Etwa eine Stunde (ohne Antifouling-Aufbringung)
SCHRITT 1:
Antifouling ist unerlässlich, um die Lebensdauer des Bootes zu verlängern und einen hohen Kraftstoffverbrauch durch Bewuchs zu vermeiden. Überprüfen Sie den Bootsrumpf und tragen Sie bei Bedarf eine neue antifouling-Schicht auf. Liegt Ihr Boot im Salzwasser? Dann ist es eher notwendig, eine neue Antifouling-Schicht aufzutragen, als wenn Ihr Boot im Süßwasser liegt.
SCHRITT 2:
Prüfen Sie durch bewegen der Antriebswelle senkrecht zur Drehrichtung, ob das Außenlager Spiel hat. Das Spiel darf maximal 0,50 bis 1 mm betragen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass es nicht klappert und sich leicht dreht.
SCHRITT 3:
Die Anoden an Ihrem Schiff können innerhalb eines Jahres erheblich abnehmen. Prüfen Sie, ob diese ersetzt werden müssen, um Korrosion anderer Metallteile zu verhindern. Ersetzen Sie eine Anode, wenn mehr Als +/- 60 % der ursprünglichen Masse abgetragen ist. Für das Fahren in Süßwasser benötigen Sie eine Aluminiumanode, für das Fahren in Salzwasser befestigen Sie Zinkanoden am Rumpf. Leiden die empfindlichen Teile Ihres Schiffes mit Aluminium immer noch unter Korrosion? Setzen Sie dann Magnesiumanoden ein. Achtung, dies kann schneller als üblich angreifen! Wenn Ihr Schiff im Brackwasser liegt, ist Aluminium die beste Wahl.
SCHRITT 4:
Sind algen, Muscheln oder Seepocken auf der Propellerwelle gewachsen? Schleifen oder streichen Sie diese dann, um eine Verringerung des Antriebswirkungsgrads zu vermeiden. Prüfen Sie auch, ob zu viel Spiel auf der Propellerwelle ist. Überprüfen Sie bei einer fettgeschmierten Propellerwelle, ob die äußere Stopfbuchse mit Fett geschmiert wird. Ist dies nicht der Fall? Dann kann dies zwei Ursachen haben: Sie verwenden zu wenig Fett oder das Spiel auf der Propellerwelle ist zu groß, wodurch das Fett zu schnell abläuft. Wenn Sie zu wenig Fett verwendet haben, lässt sich dies natürlich einfach beheben, indem Sie mehr und regelmäßiger schmieren. Ist das Spiel auf der Propellerwelle zu groß? Kontaktieren Sie uns dann, damit wir eine passende Lösung finden können.
SCHRITT 5:
Vor dem zu Wasser lassen können Stopfbuchse und Propellerwelle geschmiert und kontrolliert werden. Manche Typen haben eine spezielle Schmiernippel, andere Typen müssen demontiert werden. Tipp! Beim zu Wasser lassen muss die Stopfbuchse gut entlüftet werden, da sie sonst trockenläuft. Durch Zusammendrücken und Verformen kann man eine Öffnung schaffen, aus der die Luft entweichen kann.
SCHRITT 6:
Bei guter Pflege kann eine Planeg viele Jahre halten. Reinigen Sie die Plane und überprüfen Sie alle Reißverschlüsse, Gurte und Nähte. Bringen Sie Ihre Plane für eventuelle Reparaturen zu einem Spezialisten.
SCHRITT 7:
Überprüfen Sie den Zustand der Seile und ob alle benötigten Leinen an Bord sind. Sind die Leinen schmutzig? Dann waschen Sie sie bei 30 Grad in der Waschmaschine. Ausgefranste Seilenden sollten verschmolzen werden, um weiteres Ausfransen zu verhindern.
3. Gas & Elektrizität
Die Überprüfung der Gas- und Stromanschlüsse ist außerordentlich wichtig, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Lassen Sie die Anschlüsse von einem anerkannten Unternehmen prüfen; oft können Sie sich an die größeren Yachthäfen wenden.
BEDARF:
- Gasschlauch
- Vaselinespray
DAUER:
Etwa 30 Minuten
SCHRITT 1:
Ist der Gasschlauch beschädigt? Tauschen Sie ihn dann immer aus. Ohnehin ist es wichtig, den Schlauch nach fünf Jahren auszutauschen, auch wenn er noch gut aussieht. Das Produktionsjahr ist auf dem Schlauch angegeben.
SCHRITT 2:
Überprüfen Sie alle elektrischen Anschlüsse, die Beleuchtung und die Stecker. Ersetzen Sie rostige Stecker, da diese eine Brandgefahr darstellen.
SCHRITT 3:
Überprüfen Sie den Flüssigkeitsstand der Batterien, falls Deckel vorhanden sind. Eine wartungsfreie Batterie kann nicht überprüft werden. Wenn Sie Zweifel am Zustand der Batterie haben, können Sie diese durchmessen lassen. Ein Yachthafen oder eine Autowerkstatt verfügt oft über das richtige Gerät. Reinigen Sie die Klemmen und befestigen Sie diese fest. Sind die Batteriepole grün angelaufen, mit Korrosion (auch Blumenkohl genannt)? Dann ist die Batterie wahrscheinlich an den Polen undicht. Ersetzen Sie in diesem Fall die Batterie. Danach fetten Sie die Klemmen mit Vaseline ein.
4. Navigation & Sicherheit
Zuletzt ist es wichtig, dass Sie die Navigation und Sicherheit überprüfen. So können Sie sorgenfrei mit Ihrem Boot in See stechen. Genuss ist garantiert!
BEDARF:
- Fahrradpumpe
- Teile Erste-Hilfe-Set
DAUER:
Etwa 20 Minuten
SCHRITT 1:
Überprüfen Sie, ob die Seekarten noch aktuell sind. Prüfen Sie, ob Ihr Kompass, Tiefenmesser, GPS und Logge in Ordnung sind und ob die geltende Vorschrift an Bord ist. Vergessen Sie nicht zu überprüfen, ob das Rad des Speedometers lose ist.
SCHRITT 2:
Überprüfen Sie, ob sich die Schwimmwesten an ihrem vorgesehenen Platz befinden und ob sie noch in gutem Zustand sind. Prüfen Sie die Westen, indem Sie sie mit einer Fahrradpumpe aufpumpen und auf Lecks untersuchen. Tun Sie dies nicht mit dem Mund, da sonst Feuchtigkeit in die Weste gelangt. Schwimmwesten in der Freizeitschifffahrt müssen alle zwei Jahre überprüft werden. Die Lebensdauer von aufblasbaren Schwimmwesten beträgt zehn Jahre. Bei einer automatisch aufblasbaren Weste ist es wichtig, die Gaskartusche und die Salztablette nach jedem Gebrauch zu ersetzen.
SCHRITT 3:
Überprüfen Sie auch den Erste-Hilfe-Kasten und füllen Sie ihn bei Bedarf auf. Überprüfen Sie eventuell vorhandene Fackeln, Signalraketen und Feuerlöscher auf ihr Verfallsdatum.
5. Empfohlene Produkte für die Sommerklarheit Ihres Bootes
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6. Bedienungsanleitung herunterladen
Sie haben alle Schritte zur Vorbereitung Ihres Bootes für den Sommer abgeschlossen.
Denken Sie daran, dass die Schritte, die Sie unternehmen, je nach boot unterschiedlich sind. Wir haben die benötigten Materialien für die Sommerbereitung Ihres Bootes für Sie aufgelistet, damit Sie diese einfach bestellen können.
Das Team von AB Marine Service wünscht Ihnen eine gute Segelsaison!

















