Das Winterlager für Ihr Boot vorzubereiten ist immer wichtig, egal ob Sie Ihr Boot im Wasser lassen oder es einwintern. Mit dem Wintercheck von AB Marine Service können Sie sicher sein, dass Ihr Boot voll einsatzbereit für den Winter ist, und Sie können Ihr Boot schneller genießen, wenn die Saison wieder beginnt. Sie bereiten Ihr Boot auf das Winterlager vor, wenn Sie in dieser Saison nicht mehr damit segeln werden. Wann genau das ist, hängt natürlich vom Einzelnen ab. Die meisten Bootsbesitzer bereiten ihr Boot im Oktober auf das Winterlager vor. Die Vorbereitung auf das Winterlager für Ihr boot besteht aus 6 Schritten. In diesem Artikel finden Sie die 6 Schritte zur Vorbereitung Ihres Bootes auf das Winterlager, die benötigten Produkte und alle Informationen im pdf-Format, damit Sie diese einfach aufbewahren können.
- Der Motor
- Technische Teile
- Wasserversorgung
- Der Rumpf und das Deck
- Segelboot
- Ausrüstung
- Benötigte Produkte
- Anleitung herunterladen
1. Der Motor
Am Ende der Segelsaison ist es äußerst wichtig, den Motor Ihres Bootes frostsicher zu machen. Überspringen Sie diesen Schritt auf keinen Fall, da Ihr Motor sonst erheblichen Schaden nehmen kann. Zunächst ist es wichtig zu wissen, ob Ihr Boot ein offenes oder geschlossenes Kühlsystem hat. Ein geschlossenes Kühlsystem ist mit Kühlmittel gefüllt. Mit diesem System kann nicht viel schiefgehen. Haben Sie ein offenes Kühlsystem? Dann wird Fahrwasser zur Kühlung des Motors verwendet. Es darf im winter absolut kein Wasser im Motor verbleiben. Befolgen Sie die folgenden Schritte, um Ihren Motor winterfest zu machen.
BEDARF:
- Frostschutz
-
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DAUER:
Durchschnittlich 15 Minuten
SCHRITT 1:
Schließen Sie das Absperrventil des Wassereinlasses. Haben Sie kein entleerbares Absperrventil? Stellen Sie dann sicher, dass Sie das Absperrventil leer blasen, bevor Sie es schließen. Ein Absperrventil mit Wasser in der Kugel geht sonst trotzdem kaputt.
SCHRITT 2:
Drehen Sie den Seegrasfilter auf.
SCHRITT 3:
Stellen Sie sicher, dass sich keinerlei Wasser mehr im Motor befindet. Suchen Sie in der Bedienungsanleitung nach den Ablasspunkten. Diese befinden sich häufig an der Seite des Motors und unterhalb der Ansaugkrümmer.
SCHRITT 4:
Befindet sich das gesamte Wasser aus dem System? Dann können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Eventuell können Sie das System zuerst mit Druckluft durchblasen, bevor Sie fortfahren.
SCHRITT 5:
Lassen Sie den Motor laufen, während Sie langsam Frostschutzmittel in den Filter gießen, oder hängen Sie den Zulaufschlauch in den Kanister mit Frostschutzmittel und starten Sie anschließend den Motor. Schalten Sie den Motor ab, sobald Frostschutzmittel aus dem Auspuff des Kühlwassersystems austritt, und fangen Sie die Flüssigkeit mit einem Eimer auf. Lassen Sie es nicht ins Fahrwasser gelangen, da Frostschutzmittel sehr schlecht für die Umwelt ist. Oder verwenden Sie unser biologisch abbaubares Frostschutzmittel.
SCHRITT 6:
Bei Schiffen, die während des Winters im Wasser bleiben, muss auch der Seeventil mit Frostschutzmittel gefüllt werden. Dies geschieht, indem Sie das Seegrasfilter mit Frostschutzmittel füllen und den Einlassventil ein- und zweimal öffnen und schließen, damit Frostschutzmittel in die Kugel/das Ventil sickert. Oder noch besser: Blasen Sie Luft hinein und schließen Sie das Ventil unter Druck, sodass nur noch Luft darin ist.
Und beachten Sie: Bei Schiffen, die an Land stehen, muss das Ventil gerade offen gehalten werden, um alles Wasser aus der Kugelhahn abzulassen!
SCHRITT 7:
Wechseln Sie das Motoröl und ersetzen Sie den Ölfilter und den Kraftstofffilter. Diesel und Kraftstoff ziehen nämlich Wasser an. Nach der Saison ist es ratsam, dies durch neues Öl und neue Filter zu ersetzen, um Feuchtigkeit zu entfernen. Neues Öl schützt den Motor durch die verschiedenen Zusätze auch besser.
2. Technische Teile
Nachdem der motor winterfest gemacht wurde, ist nun die Technik an der Reihe. In diesem Schritt befassen wir uns mit der Gas- und Stromversorgung sowie den technischen Komponenten.
BEDARF:
- Fett für die Schmierung von Teilenj
- Reinigungsmittel und Eimer
- Korrosionsschutzspray (multispray)
-
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DAUER:
Durchschnittlich 1–3 Stunden
SCHRITT 1:
Flaschen mit Gasflaschen an Bord abkuppeln und an einem Ort außerhalb des Bootes, z.B. zu Hause, aufbewahren. Am besten Flaschen an einem trockenen, belüfteten Ort aufbewahren. Gasschläuche und -anschlüsse prüfen und rechtzeitig ersetzen. Bei jeglicher Abnutzung ist es notwendig, die Teile zu ersetzen, um Unfälle zu vermeiden. Gasschläuche sind von einem zugelassenen Fachmann ersetzen zu lassen (mindestens alle drei Jahre).
SCHRITT 2:
Wenn Batterien entladen sind, zieht die Säure in die Platten. Im Winter kann dies natürlich gefrieren. Es ist ratsam, die Batterien voll geladen zu halten. Sie können zum Beispiel wählen, die Batterien gelegentlich mit einem Erhaltungsladegerät aufzuladen. Sie können die Batterien auch vom Boot entfernen und an einem trockenen Ort lagern. Es ist trotzdem ratsam, die Batterien gelegentlich vollständig aufzuladen. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Batterien mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden müssen.
SCHRITT 3:
Nimm elektrische Ausrüstung, soweit möglich, von Bord. Lagere die Ausrüstung an einem trockenen und warmen Ort. Sprühe die offenen Anschlüsse und Kontakte an Bord mit einem feuchtigkeitsabweisenden spray gegen Korrosion ein.
SCHRITT 4:
Drehende Teile wie Steuersäule, Winden und Zahnräder müssen kontrolliert werden. Außerdem stellen Sie sicher, dass Teile wie Zahnräder, Ruderdome und die Propellerwelle geschmiert sind. Beim Schmieren drücken Sie das Wasser nach außen, damit es nicht im Dom gefrieren kann.
SCHRITT 5:
Entfernen Sie Wasser aus dem Bilgenbereich und reinigen Sie ihn gründlich. Reinigen und trocknen Sie auch den Gaskasten gründlich.
SCHRITT 6:
Kontrollieren Sie den stand und Zustand des Kühlmittels mit unserem Glykolmesser. Nehmen Sie den Impeller im Winter heraus, damit er sich nicht in derselben Position verformt. Bewahren Sie den Impeller an einem dunklen Ort auf (das Gummi ist nicht UV-beständig). Spannen oder ersetzen Sie den Keilriemen. Das Kühlmittel wechseln Sie etwa alle drei Jahre oder wenn es schmutzig ist und die Frostbeständigkeit zu gering ist (bei -25 Grad ist die Grenze).
3. Wasserversorgung
Nachdem nun der technische Teil winterfest ist, kümmern wir uns um die Wasserversorgung. Denken Sie an Toilette und Wasserhahn. Achten Sie darauf, dass Sie ein ungiftiges Frostschutzmittel verwenden! Das Frostschutzmittel, das Sie für Ihr auto verwenden, ist oft giftig und kann daher jetzt nicht verwendet werden. Ungiftiges Frostschutzmittel ist besser für die Umwelt, aber auch für die Gummis der Pumpe. Herkömmliches Kühlmittel greift dies an. Achtung: Es reicht nicht aus, Ihre Toilette trocken zu pumpen, da Restwasser in Kurven und Kanten zurückbleiben kann.
BEDARF:
- Ungiftiges Frostschutzmittel
- Reinigungsutensilien
- Schwann
- Optional: Schmiermittel für die Ventile, z. B. Vaseline oder Multispray
DAUER:
Durchschnittlich 30 Minuten bis 2 Stunden
STCHRITT 1:
Schließen Sie den Verschluss des Hautdurchgangs und trennen Sie den Schlauch vom Wassereinlass der Toilette. Hängen Sie den Schlauch in den Kanister mit Frostschutzmittel. Pumpen Sie das Frostschutzmittel durch die Toilette und schließen Sie sie.
SCHRITT 2:
Leeren Sie den Frischwassertank vollständig. Entfernen Sie die letzten Wasserreste im Tank über die Inspektionsöffnung mit einem Schwamm oder mieten Sie einen Nasssauger, den Sie an den Auslass anschließen, und öffnen Sie dann die Hähne nacheinander. Reinigen Sie den Tank. In Schläuchen und Wasserpumpen darf kein Wasser verbleiben. Vergessen Sie die Außendusche und den Wasserhahn nicht.
SCHRITT 3:
Lassen Sie den Warmwasserspeicher ab. Haben Sie einen elektrischen Warmwasserspeicher? Schalten Sie dann zuerst die Stromversorgung ab. Um sicherzustellen, dass das gesamte Wasser aus dem System abgelassen ist, ziehen Sie den oberen Schlauch vom Warmwasserspeicher ab (Warmwasser) und blasen Sie das System mit Druckluft durch. Indem Sie diese jedes Mal einzeln öffnen, blasen Sie alle Reste heraus. Achten Sie jedoch darauf, keinen zu hohen Druck im System aufzubauen – halten Sie immer einen Hahn geöffnet.
SCHRITT 4:
Lassen Sie alle restlichen Ventile mit Frostschutzmittel gefüllt. Um dies zu tun, gießen Sie Frostschutzmittel in den Einlasspunkt oder den Schlauch und öffnen Sie das Ventil einmal, damit Frostschutzmittel in der Kugel verbleibt.
SCHRITT 5:
Ist Ihr Boot an Land? Lassen Sie dann Wasser aus den Ventilen ab und schließen Sie die Ventile. Kälte und Feuchtigkeit dringen nämlich durch offene Ventile ein. Es ist ratsam, die Ventile zu schmieren, um Korrosion zu vermeiden.
Okay, wir sind schon wieder zur Hälfte durch!
Zeit, die Außenseite Ihres Schiffes winterfest zu machen.
4. Der Rumpf und das Deck
Die Innenseite Ihres Schiffes ist bereits komplett winterfest. Zeit, die Außenseite Ihres Bootes winterfest zu machen.
BEDARF:
- Reinigungsutensilien
- Wachs (optional)
- Farbe (optional)
- Fett für Gummi
- Antifouling (optional)
- Abdeckplane
DAUER:
Durchschnittlich 1–3 Stunden
SCHRITT 1:
Reinigen Sie den Rumpf und das Deck gründlich. Wenn Schmutz auf Ihrem Boot verbleibt, kann er im Winter noch stärker festkleben. Reinigen Sie auch Teile wie Fender.
SCHRITT 2:
Ist Ihr Boot aus Polyester? Wachsen Sie das Polyester dann ein. Polieren Sie die Wachsschicht erst im Frühjahr aus.
SCHRITT 3:
Hat Ihr Boot kahle Stellen? Behandeln Sie alle kahlen Stellen auf dem boot, um diese zu schützen.
SCHRITT 4:
Um Risse im Gummi zu verhindern, fetten Sie alle Gummidichtungen von Fenstern und Luken mit Vaselinespray ein.
SCHRITT 5:
Öffnen Sie die inneren Luken und Kasten zur Belüftung, um Schimmel vorzubeugen.
SCHRITT 6:
Schauen Sie sich den Unterboden Ihres Bootes an. Hält er noch ein Jahr durch oder muss etwas daran gemacht werden? Wenn der Unterboden eine Behandlung benötigt, können Sie ihn mit Antifouling behandeln.
SCHRITT 7:
Schützen Sie Ihr Boot mit einer Abdeckplane, wenn Sie es haben. Eine Plane hilft, Frostschäden zu vermeiden.
SCHRITT 8:
Sichern Sie alles gut! Im Winter kann es ganz schön stürmisch werden, Leinen und Segel können dann stark flattern, was schnell zu Verschleiß oder Schäden führt.
5. Segelboot
Machen Sie ein Segelboot winterfest? Dann gibt es einige zusätzliche Teile, die Sie berücksichtigen sollten.
BEDARF:
- Reinigungsutensilien
- Schmiermittel für die Rollensysteme
DAUER:
Durchschnittlich 30 Minuten bis 1,5 Stunden
SCHRITT 1:
Entfernen Sie die Leinen und das stehende Gut (Trossen und Drahtseile) und lagern Sie diese an einem trockenen Ort.
SCHRITT 2:
Schmieren Sie die Rollsysteme des Rollfocks oder des Rollgroßsegels.
SCHRITT 3:
Überprüfen Sie die Takelage. Ist alles noch intakt? Gibt es Grate oder Knicke? Sind alle Splinte vorhanden und in gutem Zustand?
SCHRITT 4:
Reinigen Sie alle Blöcke und Scheiben.
6. Ausrüstung
Bei der letzten Überprüfung reinigen Sie die Ausrüstung und schützen sie vor weiterer Beschädigung durch Kälte und Feuchtigkeit.
BEDARF:
- Reinigungsutensilien
- Schmiermittel für die Rollensysteme
DAUER:
Durchschnittlich 30 Minuten bis 3 Stunden
SCHRITT 1:
Entfernen Sie alle Kissen, reinigen Sie die Kissenbezüge (ggf. in der Waschmaschine, wenn möglich) und lagern Sie sie an einem trockenen Ort.
SCHRITT 2:
Machen Sie das Boot gründlich sauber. Bringen Sie sämtliche Lebensmittel und verderbliche Waren von Bord. Auch Getränkeflaschen oder -dosen können gefrieren und sich ausdehnen.
SCHRITT 3:
Entfernen Sie auch andere Gegenstände, die nicht feuchtigkeits- und/oder kältebeständig sind.
SCHRITT 4:
Holen Sie Kleidung und Schwimmwesten vom Deck. Überprüfen Sie, ob die Schwimmwesten noch in gutem Zustand sind, und ersetzen Sie sie gegebenenfalls.
SCHRITT 5:
Überprüfen Sie die Feuerlöscher und lassen Sie diese gegebenenfalls überprüfen.
SCHRITT 6:
Stellen Sie in allen Bereichen des Bootes Luftentfeuchter auf, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
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8. Bedienungsanleitung herunterladen
Sie haben alle Schritte unternommen, um Ihren Boot winterfest zu machen. Beachten Sie, dass die einzelnen Schritte je nach Boot variieren können. Hat Ihr Bboot bestimmte Teile, in denen Wasser stehen bleiben kann oder wo Feuchtigkeit und Kälte Schaden anrichten können? Stellen Sie dann sicher, dass diese Teile ebenfalls winterfest gemacht werden.
Tipp: Besuche Ihr Boot im Winter auch mal. Siehen Sie zum Beispiel nach, ob die Abdeckplane noch richtig sitzt. Es wäre schließlich schade, wenn Sie dir viel Mühe beim Winterfestmachen Ihres Bootes gemacht haben und es trotzdem Schäden davonträgt.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Winterfestmachen Ihres Bootes!


















